(c) mo & bittersweet

manchmal muss man erkennen,
dass man,
auch wenn man glaubt
bereits genaustens über ein thema bescheid zu wissen
oder
zu wissen wie sich etwas anfühlt,
nicht alles weiß.

so ist es auch mit der liebe.
nicht immer versteht man alles richitg.
manchmal vergisst man leicht,
was liebe eigentlich heißt.
vielleicht
durch die wirren des alltags,
vielleicht
aber auch weil man verletzte wurde
und nun in jeder sache etwas falsches sieht.
zum beispiel,
wenn die andren sich ringe schenken
und man selber bekommt keinen
oder
wenn die andren tausende bilder in ihren internet gallerien haben,
die alle herzlich und glücklich aussehen
oder
wenn man oft hört wie ich liebe dich gesagt wird
und man selber hört oder will es nur selten hören,
weil man alles selber sehr kompliziert macht!
und weil man sich gedanken über belanglose dinge macht.


die köpfe sind oft voll von sowas,
da vergisst man leicht,
was die liebe eigentlich bedeutet.

immer füreinander da sein,
freundschaft,
geborgenheit,
lachen,
weinen,
...

man vergisst,
dass ringe, bilder oder ein häufiges ich liebe dich
keine formen von liebe sind.
sie drücken zuneigung aus, ja,
auch das man gemocht wird,
aber sie können einem nie zeigen,
dass man von dieser person wirklich geliebt wird.

manchmal
wird mir das einfach bewusst,
wenn ich nachdenk,
(und laut kiki tu ich das zuviel)
oder
wenn ich die worte von arthur schoppenhauer lese 

Wir denken
selten
an das,
was wir haben,

aber immer
an das,
was uns fehlt.

21.11.07 21:37


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nachtrag von gestern

montage sind eigentlich zum kotzen.

sonntage dagegen riechen nämlich noch nach faul sein, nach nichts tun.
sonntags gammelt man noch schön im gemütlich warmen bett rum, schlürft kakao und isst brötchen gemütlich noch halb unter der bettdecke eingekuschelt

oder man liegt bei seinem freund im bett, schläft lange, kuschelt, isst zwischendurch was, geht eine rauchen, schaut fern,

aber montage sind der beginn der neuen schulwoche.
früh aufstehn, nix mit gemütlichkeit, kuscheln oder im bett frühstücken und faul sein geht schon gar nicht.

montags heißt es den bus bekommen, nicht zu spät kommen, aufpassen, sich melden, lernen.

ABER
es gibt auch montage, die schmecken nach party oder mit der besten freundin in eine andere welt abtauchen.

diese montage nennen sich taste of chaos montag oder eben auch wilde hühner montag.

wir sind zwar schon eigentlich diesen kinderbüchern von cornelia funke vom alter her bereits entwachsen, aber die vielen schönen erinnerungen, die aufkamen, als wir letzte woche die bücher fanden waren klasse.

da waren momente von beleuchteten rummpelkammern, in die man sich quetschen musste und an desen türen stand "die wilden hühner"
oder
momente von in nachbarsgarten nach hühnerfedern fragen und damit in der schule rumlaufen
oder
alten hühnerställen, in denen man bandentreffen abhielt
oder
schuppen, wo man sich alles einrichtete.

wenn ich daran zurück denke, weiß ich, dass wir stunden damit verbracht haben jedem seinen platz zurecht zumachen.
einer für sprotte, einer für frieda, einer für trude, einer für meli und einer für wilma.

pygmäen hatten wir natürlich auch.

an diesem besagten wilde hühner montag also, hatten wir beschlossen den film "die wilden hühner und die liebe" zu schauen.
dafür, dass wir eigentlich dem alter solcher kinderfilme entrückt sind hat er mir sehr gut gefallen.
der film ist total süß gemacht und natürlich mussten auch wir zwischendurch schmunzeln.

also schmeckte selbst dieser montag nach faul sein, in eine andere welt abtauchen, in erinnerungen schwelgen und von szene zu szene zuspringen und am besten nie wieder aus dieser welt auftauchen.

aber auch filme sind irgendwann mal vorbei.

LEIDER
20.11.07 21:10


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